Pressemitteilung: Zwischenbilanz Rübenverarbeitungskampagne 2022/2023
Rüben, Zucker und Zahlen im Überblick
Anklam. Die aktuelle Rübenverarbeitungskampagne läuft seit 83 Tagen und somit ist bereits über die Hälfte der Kampagne vorbei. Zeit für eine Zwischenauswertung.
Seit dem Anfuhrbeginn der Kampagne am 13. September wurden nun etwas über 1 Mio. t Rüben verarbeitet, deren Zuckergehalt im Durchschnitt bei 17,5 °S liegt. Bisher wurden seit Kampagnebeginn ca. 156.000 t Zucker in Form von Dünnsaft, Dicksaft und kristallinem Weißzucker produziert. Ziel für die gesamte Rübenkampagne ist eine durchschnittliche Rübenverarbeitung von 13.200 t/d bei einer maximalen Schneidleistung von 14.400 t/d. Die Cosun Beet Company (CBC) Anklam schätzt derzeit ein, dass auf ca. 24.000 ha Anbaufläche etwa 1.825.000 t Rüben gewachsen sind, woraus sich ein Rübenertrag von 74,5 t/ha ergibt, was einem Zuckerertrag von 13,2 t/ha entspricht.
Insgesamt erreichen wir damit das Vorjahresergebnis nicht ganz, angesichts der Sommertrockenheit sind das durchaus zufriedenstellende Werte. Alles in allem war das Rübenjahr für die Anbauer und für die Fabrik bisher erneut ein gutes. Wie in jedem Jahr gibt es dabei positive Aspekte sowie immer auch spezielle Herausforderungen. Torsten Tzschoppe, Abteilungsleiter Produktion bei der CBC Anklam, drückt es folgendermaßen aus: „Während die Anfahrphase 2022 planmäßig verlief und nach 14 Tagen eine Verarbeitungsleistung von über 13.000 t/d erreicht werden konnte, war u.a. die ausreichende Versorgung der Fabrik mit dem Rohstoff Rübe eine solche Herausforderung. Hier trifft uns – wie die gesamte Wirtschaft – die Verknappung von Transportkapazität.“ Hinzu kommen krankheitsbedingte Ausfälle, die aber dank der hohen Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Belegschaft gut überbrückt werden konnten. Positiv ist dagegen, dass die befürchtete Energieverknappung bisher nicht eingetreten ist.
Die Cosun Beet Company Anklam ist zuversichtlich, dass auch die verbleibenden Kampagnetage trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen erfolgreich verlaufen werden. Das Ende der Rübenverarbeitung wird in der zweiten Januarhälfte erwartet.
